Vita


Daniel Magdal

Daniel Magdal

stammt aus Iasi in Rumänien. Hier studierte er an der „Akademie der Künste George Enescu“ Gesang und machte an der dortigen Nationaloper seine ersten Bühnenerfahrungen.

Seit 1993 lebt er in Deutschland und ist als freischaffender Tenor im In- und Ausland tätig.

Zu den Höhepunkten seines Schaffens gehört das Debut an der  Deutschen Oper Berlin als Aeneas in „Les Troyens“ von Berlioz im Feb. 2013 .

Diese Partie hatte er schon in Innsbruck unter der Regie von Brigitte Fassbaender gesungen. Ein Haus, dem er lange Jahre mit Partien wie Hoffmann, Dick Johnson, Des Grieux, Canio und Cavaradossi verbunden war.

Auch in Darmstadt konnte er sich 2013 als Aeneas beweisen. Hier war er zuvor schon als Radames und in einer Carmen-Produktion zu erleben.

Als Don José konnte er schon früher bei Festspielen in Augsburg und Schwerin glänzen. Die Schweriner Schloßfestspiele holten Daniel Magdal zudem für den Manrico im Troubadour, und Alvaro in Macht des Schicksals. Im großen Haus sang er dann noch den Rodolfo in „La Bohéme“.

Mit dem Rodolfo hatte Magdal auch an der Semper Oper Dresden Erfolg und anschließend an der Staatsoper Hannover, wo man ihn danach noch  als Edgardo in „Lucia  di Lammermoor“ erleben konnte.

Viel gefragt war er immer wieder in Verdi- und Puccini-Opern. Zu nennen wären  u.a.

Forza del Destino (Alvaro) am Aalto-Theater Essen,
Aida (Radames) in Prag, Klagenfurt und Osaka (Japan)
Otello in Osnabrück
La Traviata (Alfredo) in Braunschweig,
Un Ballo in Maschera (….) in Augsburg,
Don Carlos in Gelsenkirchen
Tosca (Cavaradossi) in Breslau
Butterfly (Pinkerton) in Maribor

Fast alle bisher genannten Partien hat Daniel Magdal über die Jahre auch an der Nationaloper Bukarest verkörpert. Hier war er außerdem als Kalaf in „Turandot“ zu hören und als Samson in „Samson und Dalila“

Beim französischen Repertoire wäre die Titelpartie von Meyerbeers „Le Prophète“ an den Städtischen Bühnen Münster zu nennen. Bemerkenswert war auch seine Darstellung des „Antar“ in der gleichnamigen Oper von Gabriel Dupont, die vom Kieler Opernhaus heraugebracht wurde (mit Live-Übertragung im NDR Radio).

In der Saison 2010/2011 erfolgte sein Einstieg in das Deutsche Heldenfach als Siegmund unter der Leitung von Klaus Weise in Ankara mit dem BSE. 2013 konnte er sich dann in Bukarest als Lohengrin beweisen.

Dabei ist nicht zu vergessen, daß eine seiner ersten Partien in Deutschland bereits der Florestan am Theater Vorpommern war.
Auch als Lyonel in „Martha“ (Kaiserslautern) und als Barinkay im „Zigeunerbaron“ (Chemnitz) konnte man ihn sehen.

Zuletzt wäre noch erwähnenswert, daß Daniel Magdal auch in der zeitgenössischen Oper „La Grande Magia“ von Manfred Trojahn als Calogero di Spelta überaus überzeugen konnte (Musiktheater im Revier Gelsenkirchen).

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